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Kompass Gesang #6 Heiserkeit und Singen – wie falsche Gesangstechnik eine heisere Stimme verursacht

Kompass Gesang #6 Heiserkeit und Singen – wie falsche Gesangstechnik eine heisere Stimme verursacht

In der heutigen Folge erfährst Du:

  • welche falschen Gesangseinstellungen zu Heiserkeit beim Singen führen
  • welche Ursachen es noch für eine heisere Stimme gibt
  • was Du bei falscher Gesangstechnik gegen Heiserkeit tun kannst

 

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Heiserkeit nach dem Singen oder dem Auftritt? Was tun?

Passiert es Dir, dass Du nach dem Singen oder nach einem Auftritt, wo Du gesungen hast, öfter heiser bist? Du hast dann vielleicht eine raue, kratzige Stimme, hast womöglich Hustenattacken und der Hals tut sogar weh? Und das obwohl Du gar nicht erkältet bist?

Dann ist es leider sehr wahrscheinlich, dass Du eine falsche Gesangstechnik benutzt. Aber damit bist Du nicht alleine, vielen meiner Gesangsschüler geht das am Anfang so. Der Grund ist meistens , dass sie nicht wissen, wo die eigenen individuellen Grenzen der Stimme liegen oder wie die Atemtechnik funktioniert. Manchmal gibt es aber auch Menschen, die etwas zu übereifrig sind, was das Singen angeht und im Nacheifern der großen Stars vergessen, dass diese Weltstars auch große Ausnahmetalente sind mit einer ebenso einer einmaligen naturgegeben Stimmgebung.

Häufige Fehler in der Gesangstechnik die zu Problemen bei der Gesangsstimme führen:

1.) zu viel Luft beim Singen zu verbrauchen und im Ergebnis kein gutes Verhältnis der Atem-Stimm-kopplung

2.) kein oder zu wenig „gestützter Gesang“ – ohne Stütze singen/ Ohne Bruststimme, nur kopfstimmig singen. Einen Blogbeitrag zum Thema “mit Stütze singen ist hier.

3.) in unpassenden Tonarten singen und damit Gefahr laufen die Bruststimme viel zu weit nach oben (in zu hohe Tonlagen) zu drücken. Das verursacht schnell Heiserkeit aber zusätzlich riskiert man ernstere Stimmbandprobleme durch „Sänger- Knötchen“ auf den Stimmbändern.

4.) eher selten der Fall:  die Kopfstimme falsch bilden und damit in der kehle irgendwie drücken oder pressen und damit Heiserkeit verursachen.

 

 

Weitere Ursachen für Heiserkeit:

Andere Ursachen für Heiserkeit können folgende Gründe haben:

1.) Atemwegsinfektionen / Erkältungen.

Rachenentzündungen, die zu mehr Schleimbildung führen und damit schon die Schleimhäute belegen. Außerdem führt die Schleimbildung zu Schluckzwängen oder Räusperzwängen, was natürlich beim Singen stört. Nach Möglichkeit sollte man bei einer Erkältung den Stimmbändern Ruhe gönnen und eine Singpause einlegen. Wenn  man dennoch einen Auftritt hat und singen muss, so habe ich hier einen Beitrag dazu geschrieben, wie man trotz Erkältung singen kann.

2.) Austrocknung der Stimmlippen zum Beispiel durch Rauchen oder zu wenig trinken

3.) Sodbrennen bzw. Refluxkrankheit

Hierbei schließt ja der natürliche magenverschluss nicht mehr richtig als Folge von einer Hiatushernie. Oder man produziert zu viel Magensäure. Die Folge davon ist, dass Magensäure besonders Nachts im Liegen die Speiseröhre hochkommt und evtl. sogar in die Luftröhre fließt. Das kann Einfluss auf die Stimmbänder haben und zu Heiserkeit führen und noch schlimmer Kehlkopfentzündungen und Lungeninfektionen nach sich ziehen.

4.) Phonationsverdickungen an den stimmlippen (Sängerknötchen) als Ursache

Bei Heiserkeit: was tun?

Bei Heiserkeit – ohne dass ZB eine Infektion vorliegt –  sollte man einen HNO – Arzt aufsuchen, der sich die Stimmbänder direkt anguckt und feststellen kann ob eine Erkrankung vorliegt, welche die Heiserkeit verursacht. Zusätzlich sollte man auch aufhören zu Singen und den Stimmbändern viel Ruhe zu lassen.

Denn mit Heiserkeit einfach weiter zu singen kann zu noch größeren Problemen mit der Gesangsstimme führen, die sich nicht so einfach wieder beheben lassen.

Es gibt verschiedene krankhafte Verdickungen an den Stimmlippen, die eben hauptsächlich durch falsche Technik oder Überanstrengung entstehen. Hier ist ebenfalls auch wieder so, dass nicht jeder Sänger oder Sängerin bei Überanstrengung dieses Problem bekommt.

Manchmal ist es auch selbst nur eine normale stimmliche Beanspruchung, die plötzlich zu den Phonationsverdickungen führen. Hier ist es sehr wichtig, dass ein untersuchender Arzt für den Befund Lupen- oder Mikrostroboskope benutzt um auch kleinste Veränderungen zu erkennen.

 

Heiserkeit durch Singen

Wenn bei von ärztlicher Seite aus kein Grund für die Heiserkeit vorliegt,  sollte man sich Gedanken über Gesangstechnik machen. Und insbesondere wenn die Heiserkeit im Zusammenhang mit Singen beginnt.

Die Lösung liegt natürlich darin, sich bewusst zu werden über die verschiedenen Gesangstechniken und diese zu lernen. Ein erster Schritt dabei wäre – sollte man die Unterschiede noch nicht kennen – den individuellen Bereich der eigenen Brust- und Kopfstimme zu bilden und zu trainieren. Hierfür habe ich ja einen kostenlosen 5- Tage – Mini Gesangkurs erstellt, den man jederzeit beginnen kann. Hierzu kann man sich einfach in meinen Newsletter dazu anmelden und schon bekommt man den Kurs gratis per Email zugesandt.

Ein nächster Schritt wäre dann die Atemtechnik und Gesangstechnik zu verbessern und das gestützte Singen zu verinnerlichen und auszubauen. Einen Beitrag zum Thema der richtigen Atemtechnik beim Gesang habe ich hier.

Unterstützend für die richtige Atemtechnik ist eine körperliche Fitness und Ausdauer. Dazu zählen trainierte Zwischenrippenmuskeln aber auch die Bauchmuskeln. Insbesondere ist es für das Singen von Bedeutung, dass die Bauchdecke flexibel und schnell zusammen mit dem Gegenspieler des Zwerchfells  anspannen und abspannen kann um die richtige Atemtechnik beim Gesang zu erreichen.  Bedeutet, dass alles was jetzt an Training für die Bauchmuskeln hilft , auch hilfreich für die Gesangstechnik ist.

Um nicht falsche oder unpassende Tonarten von Songs auszuwählen, die für die eigene Stimmlage gar nicht passen, muss man wissen, wo die eigene persönliche Grenze liegt. Wie man das herausfinden kann, habe ich auch ausführlicher in meinem Minikurs beschrieben und mache dazu Übungen in den Videos vor.

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