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23 – Die vier Schritte um das Singen zu lernen

23 – Die vier Schritte um das Singen zu lernen

In der heutigen Folge geht es um :

  • die 4 Schritte, die man grob benötigt um das Singen zu lernen

 

 

Erst einmal vorweg, für die meisten Menschen sind die vier Schritte nicht unbedingt einfach und es soll nicht der Eindruck entstehen, dass jeder in der Lage ist, innerhalb von 3 Wochen das Singen zu lernen. Für die meisten dauert es doch viel länger um alle Schritte wirklich verinnerlicht zu haben. Zusätzlich möchte ich auch erwähnen, dass die folgenden Lernschritte im Singen nicht unbedingt aufeinander folgen müssen (bis auf den 3. Schritt) sondern durchaus auch paralleler erfolgen können.

Der erste Schritt um das Singen zu erlernen ist aus meiner Sicht:

 

1.) Die Entwicklung beider Gesangsregister

Das Bedeutet, dass man also fähig ist, mit beiden Gesangsregistern (Kopf- und Bruststimme) zu singen. Also muss man dafür ein Gefühl bekommen und hier eben die Ansätze entwickeln

Warum ?

Einmal aus gesundheitlichen Gründen, aber natürlich auch aus gesangstechnischen Gründen. Ich weiß dass es ansonsten zu Intonationsunsicherheit führt. Also ich kenne das von meinen Schülern, die am Anfang kommen und dann natürlich noch nicht in der Lage sind z.B. die Kopfstimme zu benutzen. Dann passiert es aber leider, dass sie deswegen dann leider etwas schief singen wenn es in einen höheren Bereich geht (wo eigentlich die Kopfstimme benutzt werden müsste und die Bruststimme einfach nicht mehr richtig für den hohen Bereich funktioniert. Und weil sie merken, dass die Bruststimme gar nicht höher geht singen die Schüler dann schief (nämlich zu tief) um das eben auszugleichen.

Einfach Übungen um den Weg zum Wechsel von Brust – und Kopfstimme zu zeigen habe ich ja in meinem kostenlosen Mini-Kurs Sänger-Rucksack.

 

2.) Schnellerer Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme

Der zweite Schritt ist, dass man dann als nächstes lernt zwischen den beiden Gesangsregistern schneller zu wechseln. Also zwischen Brust und Kopfstimme und damit eben auch die Flexibilität und Schnelligkeit der Bauchdecke trainiert.

D.h. das Lernziel ist mit der Gesangsstimme schneller zwischen Brust- und Kopfstimme zu wechseln. Das ist auch für die sängerische Praxis sehr wichtig weil ich durch das Erlernen der Kopfstimme meinen tonalen Raum, ich dem ich mich gesanglich bewege ja stark erweitern kann und damit eben eine viel größere Bandbreite an Songs singen kann – wenn ich beide Register ausbaue und zügig wechseln kann weil es das ja oft in Stücken erfordert.

 

3.) Weiterentwicklung beider Register – Stützfunktion in Brust- und Kopfstimme

Als nächsten Schritt entwickelt man beide Register weiter nachdem man eine solide Basis beider Register aufgebaut hat. Also hier folgt eine Erweiterung Tonumfangs, bedeutet dass man eben trainiert höhere Töne und auch tiefere Töne zu singen und zusätzlich bildet man die Stützfunktion beider Register aus.

Für die Stützfunktion spielt die Arbeit der Bauchmuskulatur eine wichtige Rolle.

 

4.) Effiziente Atem-Stimmkopplung / bewusste Atmung

In einem vierten Schritt , habe ich mehrere Punkte aufgelistet. was ich in meinem Modell auch als Ziele formuliere (wobei diese Schritte auch parallel stattfinden können, nicht unbedingt hintereinander)

1.) Man bildet eben beide Register aus

2.) kontrollierte & bewusste Ausatmung

3.) effiziente Atem-Stimm-Kopplung

4.) Angleichung beider Register

Und zum Schluß möchte ich noch sagen:

Der Spaß am Singen darf natürlich nicht fehlen.

Im Grunde lässt sich Gesang an 90% aller Lieder auf der Welt üben.

Natürlich darf man sich nicht zu schwierige Vorbilder aussuchen und man muss sich ganz stark bewusst machen, dass man selber eine individuelle Stimmgebung individuellen Fähigkeiten und Grenzen hat, die man berücksichtigen sollte um die Stimmgesundheit zu wahren.

Als ich 14 Jahre alt war, da wollte ich auch am liebsten wie Mariah Carey singen. Aber meine Stimme ist nun mal nicht die von Mariah Carey und ich habe dann irgendwann gemerkt, dass ich lernen musste, meine eigene Stimme zu entwickeln und anstatt das Augenmerk auf die unerreichbaren Höhen zu lenken, habe ich mich dann viel mehr darauf konzentriert, meine Stimme im Sound weiter zu entwickeln.

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