Das 5er Paket für Sänger/innen
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Karriereschritte als Sänger – Warum wir als Sänger die größe wechseln müssen

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Karriereschritte als Sänger – Warum wir als Sänger die größe wechseln müssen

Mein Auftritt in der Köpi-Arena Oberhausen – Ein kleiner Karriereschritt ?

 

Ein aufregendes Wochenden liegt hinter mir und wir haben vergangenen Samstag als Band mit dem Rockorchester Ruhrgebeat das gemacht, was man “die Größe wechseln” nennt. Wir haben den ersten Schritt gewagt in eine größere Konzerthallen- Kategorie mit einem Gesamtfassungsvermögen von 12.000 Karriereschritte als SängerZuschauern und somit betraten wir am 16.3.2019 das erste Mal die Bühne der Köpi-Arena in Oberhausen. Neben unseren Gaststars Guildo Horn und Herbert Knebel führten wir die Zuschauer durch eine Zeitreise der 70er Jahre.

Die ganze Halle hatten wir natürlich noch nicht gefüllt. Noch längst nicht. Aber ich finde, im Rückblick war das ein gelungener Auftakt. Es waren mehr als 3000 Zuschauer da. Das war die Hälfte weniger als auf unserer Veranstaltung im Amphittheater Gelsenkirchen aber dennoch war das ein geglückter erster , wenn auch wackeliger, Sprung. Die Zuschauer waren zufrieden und wir spielten am Ende die Zugabe mit John Miles’ “Music”.


“Die Größe wechseln”. Das ist etwas, was einem bei einer kreativen Karriere immer wieder mal wieder vorkommt und wo man durch muss.  Irgendwann dann passt der alte Schuh nicht mehr. Auch als Sänger sind irgendwann diese Karierreschritte wichtig. Aber es ist nicht immer einfach das selber zu erkennen. Wie weiß man denn, dass es Zeit ist für Neues und für Veränderungen?  Wie macht man diesen nächsten Karriereschritt?

 

Wie weiß man, dass es Zeit ist, die Größe zu wechseln?


Wenn ich weit in die Vergangenheit zurück blicke und dann erinnere ich mich, wie ich mit 14 / 15 Jahren auf der Straße in Bottrop gespielt habe. Ich habe Gitarre gespielt und dazu gesungen. Ich habe die ganzen Oldies gespielt. Songs von den Beatles, Joe Cockers “unchain my heart”, “love ist all around” oder “Angie”von den Stones u.v.m. Ich habe damit ein ordentliches Geld verdient und habe von aufmerksamen Passanten schönes Lob über meine Stimme bekommen.
Und dann mehr Auftritte mehr Gigs Stimmlage bestimmenkam meine Mitwirkung in der ersten Musicalformation zum “kleinen Horrorladen”, wo ich das erste Mal lernte im Satzgesang zu singen. Wo ich meine Stimme immer mehr und mehr entdeckte und weiter entwickeln konnte. Und dann standen wir mit einer wirklich tollen Truppe gemeinsam viele Monate damit auf der Bühne und haben tolle Shows gehabt. Es war wirklich schon semi-professionell aufgezogen. Und wir bekamen Gagen dafür.

Und dann war die Zeit zwar vorbei und natürlich fehlt einem als Teenie hier und da das Geld. Und mein damaliger Freund konnte einfach nicht verstehen, warum ich nicht einfach wieder Straßenmusik machen würde um Geld zu verdienen. Er schüttelte damals den Kopf und war wirklich ärgerlich darüber. Aber ich konnte danach einfach nicht mehr zurück auf die Straße. Ich wollte nicht mehr.

 

Wenn der alte Schuh nicht mehr passt

Der alte Schuh passte einfach nicht mehr. Ich hatte die Größe gewechselt. Und das ist etwas , was uns in einer künstlerischen Laufbahn immer wieder passiert, Allerdings ist das nicht so einfach sofort zu erkennen. Manchmal ist es eher eine latente Lustlosigkeit. Oder es zeigt sich in Anfällen von Wut oder Frust. Das neue, transformierte Ich schlummert schon unter der Oberfläche und wird das alte mit der Zeit überwachsen und ablösen. Und bis es so weit ist, leiden wir unter Wachstumsschmerzen. Eine künstlerische Laufbahn verläuft nunmal nicht so geradlinig und gleichmäßig wie man es sich oft denkt oder wünscht. Oft ist es ganz anders. Sicherlich kann man einiges planen und sich die Zukunft ausmalen. Die Karriereschritte als Sänger oder Sängerin oder einer Band kann man am Ende nicht wirklich planen.

Der wesentlichere Schritt ist nicht sichtbar

Es ist vielmehr so , dass die wesentlicheren Schritte im Inneren stattfinden. Die innere Transormation, die eigene Persönlichkeitsentwicklung spielt dabei eine viel wichtigere Rolle. Und Zufälle oder merkwürdige Begegnungen spielen manchmal auch einen größeren Einfluss auf den Lebensweg als man es sich vorher selber je so ausdenken könnte. Oftmal ist der Weg eher sprunghaft. Ein anderes Mal glaubt man, nicht von der Stelle zu kommen oder sich vielleicht sogar im Kreis zu drehen. Und dann passieren Dinge. Geschehnisse spiegeln, dass es Zeit ist, sich in eine neue Richtung zu drehen, etwas neues zu wagen und auszuprobieren.

 

Hattest Du auch schon mal so eine Phase erlebt und gemerkt, dass Du die Größe gewechselt hast? Oder hast Du gerade das Gefühl in so einer Phase zu sein? Ich freue mich über jeden Kommentar

 

Nachbericht der WAZ über unser Konzert mit dem Rockorchester Ruhrgebeat in der Köpi- Arena Oberhausen 16.3.2019 : Hier geht es übrigens zum Nachbericht der WAZ

 

 
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